Montag, 6. Juni 2011

Dreiecksgeschichte!

Funktion und Emotion, Ästhetik und Detailgenauigkeit, das Mitten-drin-sein statt nur dabei: einige der Dinge, auf die Zitta Schnitt Wert legt. Zu überprüfen an Hand ihrer aktuellen Installation, die sie im Rahmen des Rado Young Design Prize 2011 zur Zeit im Rado Store in der Wiener Kärntnerstraße präsentiert. Ihre "Rado Polygon-Show" bezieht die Passanten ins Geschehen mit ein: Lupenfolie, Spiegel und  Dreieckskonstrukte spielen mit Licht und Reflexionen, Perspektiven und Bewegung. Zitta Schnitt studiert seit 2007 Industrial Design bei Paolo Piva an der Universität für Angewandte Kunst. Ihre Arbeiten waren in der Vergangenheit bereits in Berlin und Frankfurt zu sehen. Und bis 15.6. noch im Rado Store, Kärntnerstraße 18 im ersten Wiener Gemeindebezirk, bevor der nächste junge Künstler sich mit seinem Werk um den Design-Preis bewirbt! 
Mehr Informationen unter:

und

Fotos: S.Müller

Montag, 9. Mai 2011

Countdown für "Refold"


In einer Woche ist Kunstablöse im Rado Store auf der Wiener Kärntnerstraße. Noch regiert eine Faltinstallation das Schaufenster und lässt die ausgestellten Rado-Uhren davor zu Akteuren auf einer Bühne werden. Das Design-Duo Bast/Ziaei verwirklichte eine minimalistische Umsetzung des Design- und Zeitthemas und bereicherte damit das Teilnehmerfeld des Rado Young Design Prize 2011. Bereits in einer Woche wird die nächste Teilnehmerin im Rampenlicht stehen und der Wettbewerb eine Etappe näher an der Endausscheidung im Herbst sein! 
Rado Store Vienna
Kärntnerstraße 18
1010 Wien
Beachten Sie auch folgende Seiten: 
Bilder: Bast/Ziaei, K.Reitan

Freitag, 15. April 2011

Hohe Faltkunst!



Der Rado Young Design Prize 2011 geht in die nächste Runde. Heute stand wieder ein Künstler-Wechsel am Programm. Die aktuelle Installation stammt vom Designduo Bast/Ziaei. Ihr RADO refold erinnert an ein minimalistisches Bühnenbild, vor dem die Rado-Uhren posieren. Es besteht aus schwarz-matten Dreiecksflächen, die so "gefaltet" sind, dass ein Schirm entsteht, der von jeder Seite betrachtet eine andere Perspektive erzeugt. Nicht zuletzt das von oberhalb einfallende Licht der Schaufensterbeleuchtung spielt dabei eine bedeutende Rolle. Die Idee kam den Jungdesignern beim Betrachten der Uhrbänder, die sie in der Folge gleichsam auffalteten. Die Faltkanten übernehmen dabei die Rolle der frei assoziierten Uhrzeiger. 
Lukas Bast und Mohammad Ali Ziaei:" Unsere Assoziation des Zeitbegriffs bezieht sich auf die Reflektion von Licht der gefalteten Oberflächen und abstrahierten Uhrzeiger." Das Spiel mit Licht und Schatten gibt dem "Tafelbild" einerseits eine gewisse Dynamik, aber auch Tiefe und Struktur. "RADO refold" ist bis Mitte Mai im RADO Store in der Wiener Kärntnerstraße zu besichtigen. 

Mehr Informationen über die Designer Lukas Bast und Mohammad Ali Ziaei findet man unter 

Mohammad Ali Ziaei
Bilder: K.Reitan 

Mittwoch, 30. März 2011

Noch 14 Tage!

Noch bis 14. April erleben Passanten in der Wiener Kärntnerstraße einen Aha-Effekt, wenn täglich pünktlich um 12 Uhr mittags das Schaufenster des RADO-Store in Nebel gehüllt wird. Eine Nebelmaschine verschleiert vorübergehend die ausgestellten Uhren, gibt sie dann nach und nach wieder frei - bis um 14:00, 16:00 und 18:00 Uhr erneut Nebel aufsteigt. Hermann Trebsches Installation als Beitrag zum Rado Young Design Prize 2011 spielt mit der Topologie der Formen, mit Sichtbarkeit und Verschleierung und dem Faktor Zeit. Trebsche, der an der FH Joanneum in Graz und Londoner Royal College of Art Industrial Design studierte, ist jener junge Künstler, der bereits anlässlich der Vienna Design Week 2010 als Wettbewerbsteilnehmer vorgestellt wurde und nun noch zwei Wochen im Rado Store ausstellt.

Bilder: K.Reitan

VIDEOPOST:12:00_14:00_16:00_18:00