Dienstag, 5. Juli 2011

Clockwork Pink

Talia Radford ist die sechste Finalistin des Rado Young Design Prize 2011, ihr Projekt „Radobot – Like Clockwork“ ist noch bis 14. Juli 2011 zu sehen!

Eine Rapid-Prototyping-Maschine produziert Plastik-Objekte, die sich auf der Begriff der Zeit beziehen. Möglich wird dies durch Software aus „Open Source". Die programmierte kleine, kastenförmige Maschine, das Radobot, produziert aus einer Kunststoffspule kreisrunde Elemente, die das „Innenleben“ einer Armbanduhr imitieren. Sie schweben danach an unsichtbaren Fäden über den Uhren im Schaufenster des Rado-Stores. Passanten werden so Zeugen des „Produktionsprozess“ einer Uhr, gewissermaßen auch einer neuen Art der Zeitmessung.

Talia Radford ist die Gewinnerin des Design Staatspreis, sowie des James Dyson Awards im Jahr 2007. Mit Juan Sebastián Gómez hat sie 2009 das Designteam taliaYsebastian gegründet und bei verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland ihre Arbeiten vorgestellt.



Der Rado Young Design Prize 2011, bei dem jeden Monat junge Kreative ihre Projekte im Rado Store Vienna realisieren können, geht im heurigen Herbst zu Ende - nach einem Jahr Laufzeit wird das innovativste und visionärste Projekt mit dem Rado Young Design Prize 2011 ausgezeichnet.


Bilder: K.Reitan 

Videopost: Radobot

Montag, 6. Juni 2011

Dreiecksgeschichte!

Funktion und Emotion, Ästhetik und Detailgenauigkeit, das Mitten-drin-sein statt nur dabei: einige der Dinge, auf die Zitta Schnitt Wert legt. Zu überprüfen an Hand ihrer aktuellen Installation, die sie im Rahmen des Rado Young Design Prize 2011 zur Zeit im Rado Store in der Wiener Kärntnerstraße präsentiert. Ihre "Rado Polygon-Show" bezieht die Passanten ins Geschehen mit ein: Lupenfolie, Spiegel und  Dreieckskonstrukte spielen mit Licht und Reflexionen, Perspektiven und Bewegung. Zitta Schnitt studiert seit 2007 Industrial Design bei Paolo Piva an der Universität für Angewandte Kunst. Ihre Arbeiten waren in der Vergangenheit bereits in Berlin und Frankfurt zu sehen. Und bis 15.6. noch im Rado Store, Kärntnerstraße 18 im ersten Wiener Gemeindebezirk, bevor der nächste junge Künstler sich mit seinem Werk um den Design-Preis bewirbt! 
Mehr Informationen unter:

und

Fotos: S.Müller

Montag, 9. Mai 2011

Countdown für "Refold"


In einer Woche ist Kunstablöse im Rado Store auf der Wiener Kärntnerstraße. Noch regiert eine Faltinstallation das Schaufenster und lässt die ausgestellten Rado-Uhren davor zu Akteuren auf einer Bühne werden. Das Design-Duo Bast/Ziaei verwirklichte eine minimalistische Umsetzung des Design- und Zeitthemas und bereicherte damit das Teilnehmerfeld des Rado Young Design Prize 2011. Bereits in einer Woche wird die nächste Teilnehmerin im Rampenlicht stehen und der Wettbewerb eine Etappe näher an der Endausscheidung im Herbst sein! 
Rado Store Vienna
Kärntnerstraße 18
1010 Wien
Beachten Sie auch folgende Seiten: 
Bilder: Bast/Ziaei, K.Reitan

Freitag, 15. April 2011

Hohe Faltkunst!



Der Rado Young Design Prize 2011 geht in die nächste Runde. Heute stand wieder ein Künstler-Wechsel am Programm. Die aktuelle Installation stammt vom Designduo Bast/Ziaei. Ihr RADO refold erinnert an ein minimalistisches Bühnenbild, vor dem die Rado-Uhren posieren. Es besteht aus schwarz-matten Dreiecksflächen, die so "gefaltet" sind, dass ein Schirm entsteht, der von jeder Seite betrachtet eine andere Perspektive erzeugt. Nicht zuletzt das von oberhalb einfallende Licht der Schaufensterbeleuchtung spielt dabei eine bedeutende Rolle. Die Idee kam den Jungdesignern beim Betrachten der Uhrbänder, die sie in der Folge gleichsam auffalteten. Die Faltkanten übernehmen dabei die Rolle der frei assoziierten Uhrzeiger. 
Lukas Bast und Mohammad Ali Ziaei:" Unsere Assoziation des Zeitbegriffs bezieht sich auf die Reflektion von Licht der gefalteten Oberflächen und abstrahierten Uhrzeiger." Das Spiel mit Licht und Schatten gibt dem "Tafelbild" einerseits eine gewisse Dynamik, aber auch Tiefe und Struktur. "RADO refold" ist bis Mitte Mai im RADO Store in der Wiener Kärntnerstraße zu besichtigen. 

Mehr Informationen über die Designer Lukas Bast und Mohammad Ali Ziaei findet man unter 

Mohammad Ali Ziaei
Bilder: K.Reitan 

Mittwoch, 30. März 2011

Noch 14 Tage!

Noch bis 14. April erleben Passanten in der Wiener Kärntnerstraße einen Aha-Effekt, wenn täglich pünktlich um 12 Uhr mittags das Schaufenster des RADO-Store in Nebel gehüllt wird. Eine Nebelmaschine verschleiert vorübergehend die ausgestellten Uhren, gibt sie dann nach und nach wieder frei - bis um 14:00, 16:00 und 18:00 Uhr erneut Nebel aufsteigt. Hermann Trebsches Installation als Beitrag zum Rado Young Design Prize 2011 spielt mit der Topologie der Formen, mit Sichtbarkeit und Verschleierung und dem Faktor Zeit. Trebsche, der an der FH Joanneum in Graz und Londoner Royal College of Art Industrial Design studierte, ist jener junge Künstler, der bereits anlässlich der Vienna Design Week 2010 als Wettbewerbsteilnehmer vorgestellt wurde und nun noch zwei Wochen im Rado Store ausstellt.

Bilder: K.Reitan

VIDEOPOST:12:00_14:00_16:00_18:00

video

Donnerstag, 17. März 2011

Nebelschwaden im Radostore

Bereits im Herbst anlässlich der Vienna Design Week 2010 wurde er als erster Teilnehmer des Rado Young Design Prize 2011 vorgestellt, nun hat der Jungdesigner Hermann Trebsche seinen Wettbewerbsbeitrag installiert. "RADO 12.00/14.00/16.00/18.00. Experiment about perception of time, material and form" nennt Trebsche sein Werk. Viermal pro Tag hüllt eine Nebelmaschine das Schaufenster des Radostore in der Wiener Kärntnerstraße in dichte Dampfschwaden. Erst langsam - indem die Zeit vergeht - gibt der Nebel das Schaufenster frei, erkennt man wieder Formen, tauchen die eleganten Uhren auf. Hermann Trebsche zu seiner Installation: "Im Nebel verbergen sich Träume und Realität. Er schwächt und verstärkt die menschliche Wahrnehmung von Zeit Material und Form." Noch bis Mitte April ist dieses Experiment zur Wahrnehmung von Zeit, Material und Form" zu betrachten.
Rado Store Vienna
Kärntnerstraße 18
1010 Wien

Samstag, 26. Februar 2011

Halbzeit für den Radographen


Noch zwei Wochen gibt es die Installation RADOGRAPH von Patrycja Domanska und Felix Gieselmann im Radostore, Kärntnerstraße zu sehen. Die beiden jungen Künstler aus Wien, zweite Teilnehmer des RADO Young Design Prize Austria 2011, haben sich in ihrem Beitrag der Darstellung von Zeit gewidmet. Beide kommen aus dem Kreis um Star-Designer Paolo Piva an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Patrycja absolvierte dort ihr Studium 2009 mit Auszeichnung, Felix, Jahrgang 1986, studiert seit zwei Jahren Industrial Design bei Piva. Patrycja, Jahrgang 1985, hatte bereits etliche Ausstellungen, auch im Rahmen der Vienna Design Week, und arbeitet seit vergangenem Herbst als selbständige Graphik- und Industrie-Designerin.(www.patrycjadomanska.com). Felix gestaltete unter anderem anlässlich der Vienna Design Week Review Party im Dezember 2010 ROOM Nr.314: last night I dreamed. Bis 14. März also stellen sich die beiden jungen Künstler und ihr Werk der Öffentlichkeit - danach können wir gespannt auf den nächsten Teilnehmer sein.
Rado Store 
Kärntner Straße 18
1010 Wien


Bilder: P.Domanska



Montag, 14. Februar 2011

Vom Chronograph zum Radograph

RadoGraph von P. Domanska und F. Gieselmann
Der  Rado Young Design Prize Austria 2011 geht in die nächste Runde. Heute ging der Wechsel zur nächsten Installation, zum nächsten Nachwuchs-Künstler über die Bühne. In diesem Fall handelt es sich um ein Duo, Patrycja Domanska und Felix Gieselmann, das seine Design-Vorstellung im Rado Store in der Wiener Innenstadt installierte. Ihr RadoGraph setzt sich mit den grafischen Elementen auseinander, die zur Darstellung von Zeit verwendet werden. Und tatsächlich sehen die drei rotierenden Scheiben aus wie Zahnräder in einem gläsernen Uhrengehäuse. Die Linien, Buchstaben und Zahlen ergeben je nach Rotation unterschiedliche Muster, erst die unterschiedlichen Ebenen der sich gegeneinander bewegenden Scheiben zeichnen den betörenden Moiré-Effekt - je nach Drehrichtung und Geschwindigkeit entstehen neue optische Effekte. Die Installation RadoGraph ist bis 14. März 2011 zu sehen. 
Radostore Vienna
Kärntnerstraße 18
1010 Wien
Infos:
www.radoyoungdesignprize.at
http://www.facebook.com/pages/RadoYoungDesignPrize-Austria/169477143080584?ref=ts


Patrycja Domanska (Mitte) und Felix Gieselmann (rechts)

Informationen zu Patrycja Domanska unter http://www.patrycjadomanska.com/
Bilder: K.Reitan

Sonntag, 6. Februar 2011

Preisverdächtig!

Christoph Katzler (re) mit Peter Gauss, Rado Österreich Geschäftsführer
Neues gibt es von Christoph Katzler zu berichten. Der Künstler, der anlässlich der Vienna Design Week 2010 und dem Start des Rado Young Design Prize im Rado Store seine Installation "Radoskop" präsentierte, hat große Chancen, eine der begehrtesten internationalen Design-Auszeichnungen für seine Klebeband-Installation zu erhalten. Der Brit Insurance Design Award gilt als Oscar der Kreativ-Szene, so die Presse am Sonntag. Ein Preis übrigens, für den man sich nicht bewerben kann! Die Nominierung wird von der Jury ausgesprochen! Bereits dies ist demnach eine Auszeichnung für sich! Die Entscheidung fällt am 28. Februar in London. Wir drücken Christoph Katzler und seinem Design-Büro  Numen/For Use die Daumen! 
Bild: Rado

Dienstag, 1. Februar 2011

Halbzeit für Paparazzi

Noch knapp zwei Wochen,  bis 13. Februar 2011 also, gibt's die Installation des Jungdesigners Christian Peetz im Rahmen des Rado Young Design Prize zu bewundern. Der Rado-Store in der Wiener Kärntnerstraße ist die Kulisse dafür, die Passanten das Publikum! Christian Peetz, 1985 in Düsseldorf geboren, lebt seit 1999 in Wien, wo er nach der Matura auch das Studium der Architektur begann. Bereits ein Jahr später entdeckte er sein Interesse an Design und wechselte an die Universität für angewandte Kunst. Sein Diplom in Industrial Design galt dem Schiffsbau: CUT Green Yacht nannte er seine Abschlußarbeit. Seit 2010 arbeitet Christian Peetz als selbständiger Industrial Designer und Grafiker und wird heuer für die Vienna Design Week die Raumgestaltung des Raumlabor übernehmen! 
Mehr Informationen zum Designer unter www.peetzdesign.com

Freitag, 14. Januar 2011

Blitzlichtgewitter

Es ist soweit: der erste einer Reihe junger Künstler hat im Rahmen des "Rado Young Design Prize" gestern Abend im Radostore auf der Wiener Kärntnerstraße seine Installation aufgebaut. Christian Peetz, Jahrgang 1985, betitelt seine Arbeit "RADOSTAR - BE A STAR". Drei Tafeln im Hintergrund des Schaufensters zeigen eine Paparazzi-Schar aus den 60er Jahren. Die RADO-Uhren sind die Stars, erläutert Peetz. Blitzlicht - aus drei unterschiedlich gesteuerten Stroboskopen - zieht Passanten an, die nun selbst im Rampenlicht der Fotografenschar stehen. Christian Peetz zu seiner minimalistischen Installation:" Um mich auf die Verhältnisse des verfügbaren Raumes einzustellen und alle Reflexionen vorwegzunehmen, habe ich den Shop daheim in 3D nachgebaut.". Wie gut ihm das gelungen ist, können wir bis einschließlich 13. Februar 2011 begutachten! Dann steht die Fläche weiteren KünstlerInnen des Wettbewerbs zur Verfügung.
Christian Peetz
Mehr Bilder vom Aufbau finden Sie hier.
Radostore Vienna
Kärntnerstraße 18
1010 Wien
Infos:

Dienstag, 4. Januar 2011

Vienna Design Week berichtet über den Rado Young Design Prize

Jetzt wird's ernst! Der Rado Young Design Prize startet voller Energie ins Jahr 2011. Und die Vienna Design Week, deren Veranstalter gemeinsam mit anderen  in der Jury sitzen, haben auf ihrer Homepage bereits auf diesen innovativen österreichischen Design-Wettbewerb  hingewiesen! Also bleibt dran! 
http://www.viennadesignweek.at/